Marlies Ferber

 

Null-Null-Siebzig

Mord in Hangzhou

Ex-Agent im Ruhestand James Gerald wird von seinem früheren Arbeitgeber, dem britischen Secret Intelligence Service (SIS), noch einmal um Hilfe gebeten: Er soll undercover ermitteln, wer den chinesischen Teehandel sabotiert und für unzählige Giftopfer verantwortlich ist. Seiner Freundin Sheila erzählt er natürlich nichts davon, sondern nur von der Einladung eines chinesischen Freundes, dessen Tochter heiratet. Aber schnell wird James Gerald klar, dass er sich im fernen China mit seinen Ermittlungen nicht nur auf sensiblem politischen Terrain bewegt, sondern auch einem hochgefährlichen und intelligenten Einzeltäter den Kampf ansagen muss. Dann bleibt ihm allerdings fast das Herz stehen, als plötzlich eine strahlende Sheila aus dem Taxi vor seinem Hotel in Hangzhou steigt …

Erschienen im Juni 2014 im Deutschen Taschenbuch Verlag

ISBN 978-3-423-21418-6, 9,95 €

Auch erhältlich als:

 E-Book, 7,99 €

E-Book-Bundle zusammen mit "Null Null Siebzig - Truthahn, Mord und Christmas Pudding", 9,99 €

Pressestimmen:

Marlies Ferber gelingt mit ihren Büchern ein Genuss der einsamen Spitzenklasse. Bei der Lektüre von "Mord in Hangzhou" bleibt definitiv kein Auge trocken. Kein Wunder, denn hier findet man seitenweise Wortwitz, der absolut unschlagbar ist, aber auch Spannung und Emotionen. Susann Fleischer, literaturmarkt.info

Marlies Ferber schreibt mit ihrer 0070-Reihe engagiert gegen die Vorurteile von unnützen Rentnern an. 0070 ist kein Superheld. Aber er ist in der Tradition von Agatha Christies Miss Marple ein gescheiter Detektiv, der beweist, dass man mit 70 noch nicht zum alten Eisen gehört. Monika Willer, WAZ

Rezensionen:

Der doppelte Daumen. Marlies Ferber, "Mord in Hangzhou" bei dtv. Von Elisabeth Römer, Weltexpresso, 3. Juni 2014

Mit Rente und Rollator. Von Monika Willer, WAZ, 6. Juni 2014

 

 

 

 

Bonusmaterial

 

Bericht von der Buchpremiere im Theater an der Volme, 28. Mai 2014

 

 

Who's who in Hangzhou:
 

Hauptfiguren
James Gerald
70, Mitarbeiter des britischen Secret Intelligence Service im Ruhestand
Sheila Humphrey
67, frühere Kollegin und jetztige Londoner Nachbarin und Freundin von James
Ma Jian
58, James‘ langjähriger Freund, Besitzer einer Textilfabrik in Hangzhou/China
Lao Zhang
45, Mitarbeiter des Amtes für Innere Sicherheit, Verbindungsmann von James in China
Feng Huang (Phönix)
26, Opernsängerin, Braut von James‘ Patenkind Xiao Long

 

Buchhonorar, sinnvoll genutzt, No 1: Radtour auf der Stadtmauer von Xi'an 

Nebenfiguren                                                                                                              Umfeld von James‘ Freund Ma Jian:
Ma Lin – 58, Ehefrau von Ma Jian; Singvogelzüchterin
Xiao Long (Kleiner Drache) – 24, Sohn von Ma Jian und Su Lin, Bräutigam von Feng Huang
Die Rektorin, 84, Leiterin der „Truppe der Hundert Kleinen Blumen“
Sui An – 70, pensionierter, demenzkranker Kantinenkoch der Textilfabrik                        

Umfeld der Universität Hangzhou:
Lei Sile
, 29, Human Resources Manager
Dr. Emraan Hashmi, 71, Senior-Experte für innovative Mittel zur Ertragssteigerung im Tee-Anbau aus Indien
Dr. Gerome Canard, 59, Senior-Experte für Bewässerungstechnik aus Algerien
"Hewey, Dewey, Louie" aus den USA:
Dr. Bradley Tremayne, 60, Senior-Experte für Nahrungsergänzungsmittel
Dr. Harvey Coulton, 67, Senior-Experte für Lebensmittelkonservierung
Dr. John Houston, 74, Senior-Experte für Gentechnik
Dr. Melody Elgin, 63, Senior-Expertin für nachhaltige Landwirtschaft und Dynamik ländlicher Entwicklungen aus Neuseeland
Dr. Ron Stirling, 48, Senior-Experte für veterinärmedizinische Epidemiologie aus Großbritannien
Dr. Natalja Lebedewa, 66, Senior-Expertin für Bewässerungstechnik aus Russland

   

 

Tanzvergnügen im Park Luoyang. Nachts gibt es Disco-Gruppentänze.                 

Drei Fragen zum Buch

von Birgit Ebbert

Wieso hast du James Gerald ausgerechnet nach Hangzhou geschickt?

Ich kenne einige Städte in China, aber Hangzhou ist wegen der Lage am romantischen Westsee eine Stadt, in der auch die Chinesen besonders gern Urlaub machen. Und wenn ich einen Romanschauplatz wähle, dann muss ich diesen Schauplatz erstens selbst ein wenig kennen, um seine Atmosphäre widerspiegeln zu können, und ich muss ihn zweitens sehr mögen. Das gehört für mich mit zum Spaß am Schreiben dazu. Es ist ja eine Gedankenreise, die sehr lang dauert, etwa ein Jahr. Ziel dieser Reise sollte ein Ort sein, in den ich mich gern hineinträume, ein Ort, bei dem die Chemie stimmt, den ich spannend, aufregend und faszinierend finde.
 

 
Warum musste Sheila zu Hause bleiben?
 
James und Sheila, die sich inzwischen recht nahe stehen, sind ursprünglich beide nach China eingeladen, denn James' Patensohn Xiao Long ("Kleiner Drache") heiratet. Doch Sheila will nicht mit nach China, weil sie sich um Jamie kümmern will, einen zweieinhalbjährigen Jungen, der über mehrere angeheiratete Ecken mit ihr verwandt ist. James ist enttäuscht und eifersüchtig auf den Kleinen, und als er seinem alten Freund vom Geheimdienst erzählt, dass er nun allein  zur Hochzeit nach China reist, kommt der auf die Idee, James, der ja mit seinen 70 Jahren eigentlich längt im Ruhestand ist, noch einmal mit einer geheimen Mission zu betrauen. James und die nichtsahnende Sheila kommunizieren also erst einmal über Mail, Telefon und Skype - doch dann, als er es am wenigsten gebrauchen kann, steigt eine strahlende Sheila aus dem Taxi vor seinem Hotel - und James bleibt fast das Herz stehen.
 

 
Und was um alles in der Welt ist die geheimnisvolle Lotoswurzelsuppe?
 
Die ist gar nicht so geheim, in der Region um Hangzhou mit seinem Westsee (mit üppig wachsendem und blühenden Lotos) recht beliebt. Aber welch verhängnisvolle Rolle eine Lotoswurzelsuppe in "Mord in Hangzhou" spielt, das wird natürlich nicht verraten ...
 

 

Buchhonorar, sinnvoll genutzt, No 2: ein chinesisches T-Shirt zur Buchpräsentation an meinem Lieblings-Lesungsort, der Villa Sohlenkamp in Schwerte. Es steht übrigens "Long" darauf ("Drache"). Allerdings muss ich zugeben, dass Buchhändler Olaf Bachmann, der selbst gerade aus China zurückgekehrt war, mein Outfit locker toppte.

 

 

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